Hinweise / FAQ zu unseren Bewerbungsfotoshootings

Einige Fragen zu unseren Bewerbungsfoto-Shootings werden uns regelmäßig gestellt, daher haben wir uns beschlossen unsere Antworten hier zu veröffentlichen, damit Sie sich einfacher informieren können.

  • Frage: Was muss ich mitbringen und beachten?Antwort: Normal benötigen wir vorab keine Fotos von Ihnen. Sie sollten am besten ein Outfit wählen, dass Ihnen gefällt und dennoch für Sie bequem ist, da Sie dann entspannter wirken auf den Bildern.
    Es sollte generell zu Ihrem Typ passen und nicht zu sehr von Ihrer Ausstrahlung ablenken.
    Wir sollten Zeit haben das Outfit einmal zu wechseln und die wichtigsten Bilder nochmal im zweiten Outfit zu machen, wenn dies sein müsste. Normal ist das allerdings nicht notwendig. Sie können aber gerne eine Auswahl mitbringen, wenn Sie sich unsicher sind, dann schauen wir gemeinsam.
    Das Shooting ist auf 40-50min. angesetzt und davor und danach sind weitere Termine, daher nutze ich die meiste Zeit lieber an Ihnen zu arbeiten, und das Outfit zeitlich nicht in den Vordergrund zu rücken.Wenn Sie sich sicher sind, was Ihnen am besten gefällt, ziehen Sie es direkt an.
    Andernfalls haben Sie bei uns die Möglichkeit sich in einem separaten Raum (unserem Studio) umzuziehen.

    Bringen Sie am besten auch das mit, was Sie benötigen, um Haare und Make-Up nochmals zu prüfen.

    Alles weitere besprechen wir direkt vor Ort und zu dem Beginn des Shootings gehört auch eine Einweisung, in der wir auf alle wichtigen Punkte das Shooting betreffend eingehen.

  • Frage einer Kundin, die mit Ihren Bewerbungsfotos, die sie bei einem anderen Fotografen gemacht hat, nicht zufrieden ist (vor allem mit den Haaren) und nun erwägt zu uns zu kommen:

    Wie läuft bei Ihnen ein Bewerbungsfoto-Shooting ab und wie stellen Sie sicher, dass es keine negativen Überraschungen hinterher gibt? 
    Antwort:

    Ich versuche die Menschen so abzulichten, dass ich ihre natürliche Ausstrahlung und ein „ehrliches“ Lächeln auf das Bild bekomme, das man normal nur sehr eng vertrauten Menschen schenkt. Ich möchte Sie so auf der Kamera, wie ich sie sehe, wenn wir miteinander reden (ohne die Kamera in der Hand).
    Dies benötigt ein wenig Zeit, daher biete ich grundsätzlich keine klassischen Bewerbungsfotos an, sondern es sind Shootings bei denen wir gemeinsam die beste körperliche Ausstrahlung und vor allem an der Ausstrahlung im Gesicht arbeiten.

    Wir fotografieren unterschiedliche Situationen, also Körperhaltungen und an unterschiedlichen Stellen bei uns im Bürogebäude bei natürlichem Tageslicht.

    Dabei sehe ich recht schnell, welche der Situationen zu ihrem Typ steht und welcher Winkel auf ihr Gesicht und ihren Körper am geeignetsten sind.
    Auf sie als Person muss ich dabei natürlich immer sehr individuell eingehen, da jeder Mensch anders ist. Manche sind ganz locker, manche zwingen sich selbst in eine Schublade, in der ich sie nicht haben will, andere sind sehr aufgeregt oder haben sogar Angst vor den Bildern. Aber am Ende hat es den meisten dann sogar Spaß gemacht 🙂

    Sie müssen eines wissen, dass ich jedem sage, der bei mir Fotos macht: Ich bewerte die Bilder objektiv, dass heißt, ein schönes Bild von einem schönen Menschen, das viele schön finden, finde ich eventuell nicht gut, weil es für den Bewerbungszweck nicht passt. Für ein an die Wand hängen ja, aber nicht dafür einen fremden auf Anhieb emotional zu überzeugen und ihm unterschwellig sofort ein gutes Gefühl gegenüber der Person, die auf dem Bild zu sehen ist, zu verleihen.
    Das heißt aber auch im Umkehrschluss, wie versuchen natürlich immer Bilder zu machen, die dem Bewerber gefallen, aber wichtiger ist, dass sie einem fremden Betrachter gefallen. Konkret bedeutet das z.B., wenn Sie finden, dass sie zu sehr lachen auf einem Bild und dass ihre Augen dabei zu sehr zugekniffen sind, dann kann dies objektiv dennoch das am besten wirkende Bild auf einen Entscheider in der Bewerbungsphase sein.
    Ich erwähne das aufgrund ihrer Schilderungen, denn ich würde niemals markante Merkmale einer Person entfernen, nur vorübergehende, wie Pickel. Eine Narbe oder ein Leberfleck gehören zu einem Menschen und bilden auch mit seinen Charakter.
    Bezüglich der Haare denke ich, dass man abstehende Haare zumindest nicht hervorheben sollte. Grobe Dinge sollte man erkennen oder danach fragen und gemeinsam besprechen, wie man die Haare gerne sehen würde. Ich mache das zu Beginn des Shootings, wenn ich ermittle, wie Sie am besten wirken.
    Ein Frisör bin ich (noch) nicht 🙂 daher kommen die Personen meist bereits gestylt zu mir.
    Manche waren davor direkt beim Frisör.
    Eine Stylistin arbeitet auch nicht bei uns, diese könnte man theoretisch einbestellen, was aber zu erhöhten Kosten für die Stylistin führen würde (diese müsste ich ggf. erfragen).
    Wir haben so etwas meist nur bei unseren Brautpaaren.

    Ich fotografiere meist auch mit einer gewissen Unschärfe im Bild, wie sie auf meiner Webseite sehen, daher fallen einzelne Haare nicht so ins Gewicht und man kann diese auch ein wenig retuschieren, wenn es auf einzelnen Bildern sehr auffällig ist.

    Aber viel wichtiger für Sie ist es zu wissen, dass die Menschen ihnen ins Gesicht sehen, zuerst in die Augen und dann auf den Mund. Daher ist ihre Mimik viel wichtiger, als ihre Haare.
    Wenn ich zwischen Haaren und Mimik wählen muss, dann konzentriere ich mich lieber auf ihre Ausstrahlung.